noch eins (zu Hawedere) [ von Koschutnig am 2009-07-02 23:45:21 ] Schon eingetragen:
hawidere: habe die Ehre; auch Ausruf wie "Ach du meine Güte!"
Hawidehre: Begrüßung: Ich habe die Ehre
Hawideri Begrüßung; auch Ausdruck der Überraschung
habidehre: um Gottes Willen ( Ausruf ) Habidere: Habe die Ehre (Begrüßung)
falsch: (zu Leibschüssel (1)) [ von Koschutnig am 2009-07-02 23:38:00 ] größer - weil für "groß".
Übersetzung: Bettpfanne
auch "ugs." ist nicht korrekt, s. google-Einträge vor allem in der Commodore64-Zeit (zu Fisch) [ von rolandschweiger am 2009-07-02 20:36:00 ] war bei uns der Ausdruck Fisch häufig in Gebrauch: DO HOTS IRGENDWO AN FISCH! Allgemeiner würde ich den Fisch sowohl auf Laufzeitfehler (runtime-errors) als auch auf offensichtliche Fehler die beim Kompilieren bzw. interpretieren entstehen, beziehen ... (zu Teggl) [ von lukas am 2009-07-01 01:24:34 ] gehört in kärnten des letzte mal beim würstelstandl (zu Forstquartaler) [ von lukas am 2009-07-01 01:04:51 ] Neulich war ich beim Würstelstand. Ein noch sehr junger Kerl bestellte bei einer offensichtlich sehr erfahrenen Würstelstandlerin eine "Forstquartaler"...und dazu die altbekannte 16erHülsn. Die Würstlstandlarin zückte das Ottakringer, doch -allen Anschein nach- wusste sie nicht genau was eine "Forstquartaler" sein sollte. Auf die Frage hin was das genau sei, antwortete er: na a Woidviatla. Daraufhin brach die Würstlstandlerin in einen Lachkrampf aus den sie mit dem Spruch: "Man lernt ja wirklich nie aus", zum Abschluss brachte.
Ja die Österreicher und ihre Kreativität in der Sprache...:-) Baden-Württemberg, Liechtenstein, Vorarlberg (zu Ländle) [ von evide am 2009-06-29 17:42:45 ] Ländle ist auch eine häufig verwendete Bezeichnung für das dt. Bundesland "Baden-Württemberg". Eine große Freizeit-Radrundfahrt in Ba.-Wü. nennt sich z.B. "Tour de Ländle". Auch Liechtenstein wird in Teilen der Schweiz umgangsprachlich öfters Ländle genannt. Hm, Problem: (zu Mochatschek) [ von klaser am 2009-06-26 22:21:53 ] Den Eintrag gibt es schon, und zwar nach den Richtlinien in "richtiger" Schrebweise, Machatschek. Allerdings sagt niemand Machatschek, man könnte auch sagen, dass Wort kommt nur in der Umgangssprachlichen Variante vor. Deshalb neige ich dazu, diesen Eintrag für den besseren zu halten. allerdings gefällt mir die andere Übersetzung etwas besser, zumindest dem Sinn nach; ideal ist sie aber m.E. auch nicht. Vorschlag: Hans Dampf in allen Gassen. (Den Aspekt "bringt nichts so richtig fertig" sehe ich überhaupt nicht.) Anmerkung!... (zu Brötchen) [ von Meli am 2009-06-26 20:52:36 ] Hier in De sagt man *belegtes Brötchen* zu einer Wurst-od. Käsesemmel. Also stimmt die Übersetzung *belegtes Brötchen* nicht. Und *Brötchen* ist in DE immer eine Semmel gemeint! Ich habe in Ö mein Lebtag lang immer ein *belegtes Brötchen * gekauft, nie ein *Brötchen*. Irgendwie stimmt m.M.nach der ganze Eintrag nicht. Süß oder nicht süß (zu Reinkerl) [ von Koschutnig am 2009-06-26 18:25:43 ] Das Zuckerreinkerl: ein winziger Rein(d)ling (10-12cm), schneckenförmig, gefüllt wie der Rein(d)ling,aber mit dünnerem Teig, knusprig gebacken, außen karamelisiert.
Das Herz-Reinkerl ist etwas größer (15x18 cm), unkaramelisiert.
Das Schmalz-Reinkerl ist ungesüßt und wird in einer nach unten sich verengenden Form (oben d=10 cm, h=6 cm) gebacken, die sehr gut mit Butterschmalz ausgestrichen worden ist.
Erweiterung (zu da Kowara) [ von Marktroland am 2009-06-26 11:30:12 ] Da Kowara - der Zuhälter - der Manager der "Pferdchen"
aber auch im Taxigewerbe: der Besitzer der seine Autos gegen Provision verleiht. In Wien haben viele Taxler aber auch ein paar "Pferdchen" laufen.
(zu ) [ von Koschutnig am 2009-06-24 21:05:42 ] ZITAT:
"HINWEISE
1. KEINE Wörter, die sich nur in der Aussprache unterscheiden, also "Schua" statt "Schuhe" ....
2. Soweit möglich eine "offizielle" Schriftform,..." In der Rein gebacken!! (zu Reindling) [ von Koschutnig am 2009-06-24 20:18:21 ] Sitzengebliebener Guglhupf? Napfkuchen?Osterstollen? - Jessasmarandjosef!!! Wie's geht?
Also zuerst einmal einen schönen Germteig machen, fingerhoch zu einem runden Fleck ausrollen, reichlich (!) mit Birnmehl oder Johannisbrot- (=Karobe-)mehl oder - so meistens heutzutage - mit Zimt und Zucker und mit reichlich (!) Rosinen bestreuen (original waren es getrocknete Schwarzbeeren oder Granten). Das wird dann schräg zu einer Wurst zusammengerollt und diese Schneckenform in eine mit Schmalz dick bestrichene REIN gelegt und gewartet, bis das wieder auf etwa doppelte Höhe aufgegangen ist. Sodann bei guter Hitze ca. 1 Stunde ins Rohr, dann in der Form langsam abkühlen. Der richtige Käntner Rein(d)ling darf in der Mitte kein Loch zeigen. In einer schweren Steingut- oder Eisenrein kriegt er eine bes. knusprige Rinde. Die Verwendung einer Gugelhupfform gehört zwar zu den Todsünden, denn der Rein(d)ling ist dann zum Guglhupfling verkommen, schmeckt aber doch noch ganz passabel. sich annähern (zu die Rutsche legen) [ von Doppler am 2009-06-24 00:02:13 ] innerhalb einer Diskussion/eines Streits: auf den anderen zugehen, Kompromisse machen, die sprichwörtliche Hand ausstrecken
"Jetzt hat er dir aber extra a Rutschn g´legt" (zu sich ins Pendel hauen) [ von Doppler am 2009-06-23 23:51:32 ] Beispielsatz: "wannst mit 50 gstanzt wirst, kannst dich ins Pendl haun. Da findst nie wieda a Hockn". Bedeutung hier: In eine ausweglose Situation geraten, der man sich nur durch Selbstmord entziehen kann. Auch: sich aufhängen. Eher in der älteren Generation verbreiteter Begriff. oobangln (zu a Bangl reissn) [ von Doppler am 2009-06-23 23:12:44 ] Betonung auf der 1. Silbe; das "k" wird zu einem halb verschluckten "g" lg, Doppler |